Donnerstag, 12. Juli 2007

Zerbombt

Wenn auch leider keine komplette Aufführung, so gibt es heute Abend in den Frankfurter Landungsbrücken immerhin eine Lesung Sarah Kane´s "Blasted" (deutscher Titel "Zerbombt").
Großartigen Dramatikerin, leider zu wenige Stücke geschrieben. Obszön, derb und provokant. Ich freu mich.

Cate: In der Tagesstätte, wo mein Bruder hingeht, arbeiten Inder. Die sind sehr höflich.
Ian: Gehört sich auch so.
Cate: Mit ein paar von denen ist er befreundet.
Ian: Geistig behindert, oder?
Cate: Nein, er hat Lernschwierigkeiten.
Ian: Ja, ´n Spasti.
Cate: Nein, ist er nicht.
Ian: Bin froh, dass mein Sohn kein Schwachkopf ist.
Cate: N-nenn ihn nicht so.
Ian: Deine Mutter tut mir leid. Gleich zwei, die so sind.
Cate: Wie "so"?
Ian: Du weißt, ich liebe Dich.

(aus Sarah Kane "Blasted")

Mittwoch, 11. Juli 2007

geknickt

Gestern mit der Darmstädter Blogger-Prominenz dem Lügenden Bayern, dem Zeitlupenbär, Kaerresta und Klarkjeff das Semesterende und gleichzeitig Abschied gefeiert - das Berufspraktisches Semester steht bekanntlich vor der Tür. Heute morgen dann völlig verkatetert an die Uni zum Interview mit einem unserer ehemaligen Bundesinnenminister*. Schnell gemerkt das dass alles so keinen Spaß macht.
Die Lektion der gestrigen Nacht:
Bier, Wein und Ouzo kann sich stark negativ auf das Gleichgewichtsverhalten auswirken und dicke blaue Knöchel hervorrufen. Morgen in der Frühe gehts zum Arzt.

*arroganter Wichtigtuer verdient keine Namensnennung

Dienstag, 10. Juli 2007

Aufklärung...

...für all die Ketzer und Möchtegern-Indies da draußen!
Wer den guten Mann noch nicht kennt: Er heißt Patrick Wolf, Multiinstrumentalist (Klavier, Violine, Viola, Flöte, Harfe, Ukulele und Akkordeon), stammt aus London, ist grade mal 24 Jahre alt und macht Musik wie die ganz großen - wenn er in jeweiligen Kreisen nach bereits drei hochgelobten Alben nicht selbst schon ein ganz großer ist.
Musikalisch lässt sich der Gute wohl irgendwo zwischen Pop/Folk und Elektro einordnen.
Da ich mich leider nicht für einen Song entscheiden konnte gibt es heute gleich mal zwei. Beide vom vorletzten Album "Wind In The Wires" (2005)
Vielleicht gewöhnungsbedürftig, aber das ist ja alles was ich euch hier nahe lege....

Patrick Wolf - "Wind In The Wires"



Patrick Wolf - "Tristan"

Montag, 9. Juli 2007

Ich habe ihm nicht hinter her geschnüffelt!!

Interessante Offenbarungen! So eben geschehen in einem Gespräch via Instant Messanger:

Lange + Weile: Erzähl ma, wo isn morgen die Präsi und um wie viel uhr?
Kommilitone: Da gehste zwischen 12 und 13 Uhr in den Redaktionsraum
Lange + Weile: ja nee, dort ist die Fotoabgabe
Kommilitone: achso… keine Ahnung, geh net hin. Muss arbeiten
Lange + Weile: Schäm dich!
Kommilitone: kein bock
Lange + Weile: was isn das hier für ne einstellung! also wirklich! ;-)
Kommilitone: Ey...ich bin jetzt mal du!
Lange + Weile: Du kannst nicht ich sein! ICH würde nämlich nie arbeiten gehen! ;-)
Kommilitone: hehe...aber auch nie an getragener Frauenunterwäsche schnüffeln
Kommilitone: oder etwa doch??
Lange + Weile: hä!?
Kommilitone: ups falsches fenster

Sonntag, 8. Juli 2007

Leif Öhrs

Gestern war also Live Earth.
Glücklicherweise hatte keiner der Privatjets von 150 auftretenden Künstlern verspätung, die Besucher der Events kamen auch pünktlich und fanden ihre Parkplätze, keiner der zig Strahler der Bühnenrückwand fiel aus und die Autombil-Hersteller sprangen als Sponsoren auch nicht ab.
Ist also alles gut gelaufen!

Ein interessanter Artikel über die von Live Earth verursachte CO2-Emission auf Spiegel-Online.

Samstag, 7. Juli 2007

Ganz schön... 'sprunghaft'...

Mal wieder an der Zeit einen Blog-Tipp unter euch Erdenbürger zu bringen: Ganz viel Musik (und dazu noch außerordentlich gute!) und eine Menge anderes lesenswertes beschert euch die liebe Asa auf Sprunghaft
Also einfach mal vorbei schneien!

Freitag, 6. Juli 2007

Im Osten was neues!

Das die Scorpions (deren einzige Verbindung zu Skorpionen womöglich das lämende Gift ist) und die pyromanen von Rammstein ("Fleisch! Feuer! Schwul! Brenn´!" - fertig ist der Rammstein Song) bis heute Deutschlands exportstärkster musikalischer Erguss sind, ist traurig.
Von Kraftwerk mal abgesehen, denn die sind spitze.
Das Tokio Hotel irgendwann auch mal dazu gehören könnte, daran sollte man besser gar nicht denken.

Da ist es umso trauriger das solch wunderbare Bands wie Polarkreis 18 aus Dresden bisher einzig die Aufmerksamkeit einiger Indie-Jünger auf sich gezogen haben.
Traurig? Naja, vielleicht ja gar nicht so schlimm... wegen Kommerzialisierung und so...

Polarkreis 18 im Schauspielhaus Dresden, "Dreamdancer":

Donnerstag, 5. Juli 2007

Wie weit geht Toleranz...

Hab mich heute gefragt wie es wohl wäre auf ner Zugfahrt von Ankara nach Izmir meinen Handyspeaker mit Mariane & Michael auszureizen und dabei laut mit zu singen.

Langsam ists wirklich gut liebe Mitbürger!

Mittwoch, 4. Juli 2007

Hungerleid

Lange + Weile:
hast du dich mal gefragt wie die in der dritten welt eigentlich die konserven aufbekommen? liegen denen dosenöffner bei?
Judith:
da laufen doch tiger rum....die haben spitze zähne

Montag, 2. April 2007

Für sich selbst sprechend.



God knows how I adore life
When the wind turns on the shores lies another day
I cannot ask for more
And when the time bell blows my heart and I have scored a better day
Well nobody made this war of mine

And the moments that I enjoy
A place of love and mystery
I'll be there anytime

Oh mysteries of love where war is no more
I'll be there anytime

And when the time bell blows my heart and I have scored a better day
Well nobody made this war of mine

And the moments that I enjoy
A place of love and mystery
I'll be there anytime

Mysteries of love where war is no more
I'll be there anytime