Yeah! Heute sind endlich die Depeche Mode Tickets gekommen. Toll an der Sache ist, dass ich noch eine Karte übrig habe. Grade solche, direkt vor der Bühne, werden jetzt schon 9 Monate vor dem Konzert, für unmenschliche Preise bei Ebay vertickt. Da kommt schnell der Kapitalist in einem hoch.
Außerdem heute gekauft: Tricky für kommenden Sonntag und The Kills im November. Aber, als wär das noch nicht genug, habe ich tatsächlich einmal in meinem Leben Glück gehabt und 4 Karten für Ladytron am Montag im Cocoon gewonnen. Hach, manchmal lohnt sich das aufstehen doch... auch wenn der Morgen sehr verkatert war ;-)
Heute Abend startet auf Eventim die Vorreservierung für die im Juni 2009 anstehende Deutschland-Tour von Depeche Mode. Beehren werden uns die drei Herren in Hamburg, Düsseldorf, Leipzig, Berlin, Frankfurt und München. Termine stehen leider nicht fest, bloß "Juni". Zeitgleich Anfang Juni aber auch Rock am Ring, dass im kommenden Jahr ein Pflichttermin ist, da es gleichzeitig mein 10. Jubiläum wäre.
Meinen Journalistenstatus missbraucht und auf Anfrage an den zuständigen Konzertveranstalter der DM-Tour:
"Vor der Pressekonferenz am kommenden Montag in Berlin darf ich Ihnen leider keine Auskunft geben. Sie können aber gerne an der Pressekonferenz teilnehmen!?"
So, und wer zahlt mir jetzt mein Ticket nach Berlin?
Depeche Mode - In Your Room (Devotional Live | 1994)
Wo der Sommer mit Konzerten rar gesät war und die Festivals überhand nahmen, sieht es jetzt im Herbst ein bisschen zu gut mit Live-Musik aus. An sich ja eine gute Sache, wenn da nicht im folgenden neun Konzerte wären, zu denen ich gerne gehen würde und jedes wie so üblich Geld kostet:
Grob überschlagen bin ich jetzt schon bei etwa 166 Euro. Dazu beginnt am 6. Oktober der Kartenvorverkauf für die vermutlich völlig überteuerte Depeche Mode-Tour im nächsten Sommer. Und wie die Erfahrung zeigt, sind diese Tickets nach wenigen Stunden weg. Immerhin schließt sich Bodi Bill am 14.11. wohl aus, da ich denen The Kills wohl vorziehen werde. Und der Rest? Studium schmeißen und Geld verdienen.
Gestern war dann mal wieder Zeit für das alljährliche Wiesbadener "Folklore im Garten" an. Auf dem Programm stand musikalisch für mich lediglich Konstantin Gropper, besser bekannt als Get Well Soon. Ein großartiger Songschreiber aus dem heimischen Lande, dessen Debütalbum "Rest Now, Weary Head! You Will Get Well Soon" Anfang des Jahres die Herzen der Musikkritiker Freudensprünge machen ließ. Zurecht, denn wie oft beehrt uns schon ein so talentierter deutscher Künstler!? So großartig wie er auf Platte klingt, immer im Wechsel zwischen minimal und bombast, Melancholie und kleinen Ausreißern von Wut, so überzeugte er auch auf der Bühne. Einzig die Tageszeit von 19 Uhr war da etwas unpassend, aber dafür gabs dann eben auch Poetry Slam im dunkeln. Was will man machen.
Get Well Soon - Christmas In Adventure Parks (Rest Now, Weary Head! You Will Get Well Soon | 2008)
Get Well Soon - If This Hat Is Missing I Have Gone Hunting (Rest Now, Weary Head! You Will Get Well Soon | 2008)
Hier ist schon ein ganzes Weilchen nichts mehr passiert, was vorallem an der Tatsache liegt, dass mich derzeit musikalisch sehr wenig interessiert. Vor gut einer Woche war das langersehnte Portishead Konzert im Kölner Palladium (jaja, schon wieder Portishead) und in Relation zu diesem Ereignis, war alles andere Popkulturelle doch tatsächlich sehr nebensächlich. Grob überschlagen waren es jetzt schon über hundert Bands, aber dieser Gig war ohne Übertreibung das großartigste was ich je gesehen habe. Bevor ich jetzt aber doch weiter ins Schwelgen gerate, gibt es hier eine gute halbe Stunde alle neuen (auf der Tour gespielten) Portishead Stücke live, im Rahmen der Proben für die derzeit laufende Tour. Das neue Album "Third" kommt übrigens am 25.4. in die Läden. Soviel sei schon verraten: Düsterer als je zuvor, keine Breakbeats, keine Scratches, trotzdem bereits jetzt mein Album des Jahres.
Um es gleich vorweg zu nehmen: Schriftstellerisch taugt das Buch ja tatsächlich nicht viel. Auch zeugt es nicht grade von abwechselungsreichen Handlungssträngen. Doch wovon Charlotte Roches „Feuchtgebiete“ lebt, ist die Komödie über Ekel, Sex und völlig abgedrehtem Plemmplemm - und davon gibt es auf jeder Seite wahrlich genug, um auch über mangelnde Kenntnisse des Schriftstellerhandwerks hinweg zusehen. Wer also keine tiefsinnigen lyrischen Ergüsse erwartet und über einen starken Magen verfügt, wird sich köstlich amüsieren.
Gestern dann die Steigerung: Eine gutgelaunte und enorm sympathische Frau Roche gab sich die Ehre, den „Frankfurter Hof“ in Mainz mit einer ihrer Lesungen zu beehren. Gelesen wurden die ersten paar Seiten und ein weiterer Teil inmitten des Buches, von Roche oft unterbrochen durch witzige Anmerkungen oder Unterhaltungen mit dem Publikum. Im Anschluss durften Mutige dann Fragen höchster Peinlichkeit an die Autorin stellen: Ob über Blutsschwesternschaft durch den Ausstausch von Tampons oder das vaginale Einführen von Avacadokernen.
Beendet wurde der Abend mit einer Signierstunde, für diejenigen die ihr Exemplar dabei oder vorort eins gekauft hatten. Ich hatte meins leider nicht dabei. Stattdessen musste eben Irvine Welshs „Drecksau“ hinhalten. Passt ja auch irgendwie.
That boys a Hoxton Hero, skinny fit jeans and dressed in pink, how he dresses I care zero, as long as he don't steal my drink. That girls an Indie Cindy, Lego haircut and polka-dot dress, I don't care if she thinks she's indie, how she's different is anyones guess.
Man mag ja über die Sinnfreiheit und den Anti-Rock von Kraftwerk denken was man mag, aber das ist schon ein cooler Haufen: Vier im Schnitt sechzig Jahre alte Männer stehen rund zwei Stunden beinahe regungslos (ob das mit dem Alter zu tun hat weiß ich nicht) auf einer Bühne, vor ausverkauftem Haus, haben seit Jahrzehnten keinen kommerziellen Erfolg mehr und doch führen sie beinahe jeden flachen Technojungspunt mal so richtig vor.
Wirklich neues gibts von dem Düsseldorfer Haufen leider nicht, trotzdem irgendwie mal ein Eintrag wert. Das liegt zum einen an der unglaublichen Pionierarbeit die Kraftwerk (natürlich neben Tangerine Dream) seit den 70er Jahren auf dem elektronischen Gebiet geleistet haben. Zum anderen an einer wie bereits erwähnten Live-Performance, die ohne größere Bewegung von statten geht und doch keine Sekunde langweilt (gesehen im April 2004 in Frankfurt). Denn wie auch ihre Sounds, stecken die Projektionen auf den gigantischen Leinwänden irgendwo zwischen Seventees-Retro und Jahr 2k-aufwärts. Die eigene kleine Kraftwerk Welt also, die zwar ein etwas staubiges Image verfolgt aber noch heute einzigartig gut ist.
Kraftwerk | Aerodynamik (Live@MTV EMAs in Edinburgh | 2003)
Nachdem mir Korn & Co vor zwei Tagen beinahe die Ohren kaputt gemacht haben, dürften die Shout Out Louds heute den Rest erledigen. Gespielt wird in der Darmstädter Centralstation.
Bereits zwei Alben haben die sympathsichen Schweden nun auf den Markt geworfen. Nach dem Debüt "Howl Howl Gaff Gaff" (2005) folgte nun letztes Jahr "Our Ill Wills". Und um allen Klischees gerecht zu werden, passt das Quintett perfekt in die Schweden-Schublade: Enorm poppig, tanzbar, vollgepumpt mit Melodien und ziemlich catchy, wie man so schön sagt. Irgendwo zwischen freudigem Indie-Folk und, wie ich finde, oftmals mit einem melancholischen Hauch von The Cure. Sehr Empfehlenswert! Support sind Dag För Dag, ebenfalls aus Schweden.
Shout Out Louds - Impossible (Our Ill Wills | 2007)
Nach einem haufen Konzerten der elektronischen Gangart und noch vielen bevor stehenden ruhigeren Gigs, ist es heute dringend an der Zeit, mal wieder Krach zu machen. Bringen wir es auf den Punkt: Der Sonntag wird sinnvoll genutzt, denn es geht nach Köln, wo insgesamt drei Bands die Domstadt beehren werden, die da heißen Korn, Flyleaf und Deathstars.
Zu Gast bei den Pionieren des ach so gehassten Begriffs "Nu Metal" werde ich nun das fünfte Mal den Herren der Band Korn lauschen. Denn auch wenn sämtliche Alben der vergangenen Jahre sich irgendwo zwischen belanglos und langweilig bewegten, so bleiben sie eine einzigartige Live-Band. Aber seht selbst weiter unten selbst. Die letzte Überzeugungsarbeit, den weiten Weg an den Rhein anzutreten, haben jedoch Flyleaf geleistet. 2006 waren sie schon als Vorgruppe von Stone Sour in Wiesbaden zu sehen und haben durchweg begeistert: Schön laut, großartige Frontfrau der man ein solches Organ weißgott nicht zutrauen würde, und das nötige Pop-Appeal, um auch gerne von morgens bis abends auf Klingeltonsendern á la MTV zu laufen. Nu ja, und Deathstars kenn ich allerdings nicht. Sehen für meinen Geschmack ein bisschen zu finster aus, aber man lässt sich auch gerne überraschen.
Kevin Costner als Mr. Brooks, erfolgreicher Geschäftsmann, treu sorgender Ehemann, Vater und Serienmöder mit gespaltener Persönlichkeit. Diese, gespielt von William Hurt, holt ihn nach Jahren der Abstinenz des Tötens wieder ein. Brooks schwört sich, dass dies der letzte Mord für ihn sein soll, doch wie der Zufall es will, wird er bei seiner letzten Tat von einem Hobbyfotografen (Dane Cook) abgelichtet und schlussendlich von diesem erpresst. Die Forderung: Der Hobbie-Fotograf möchte einen der tödlichen Streifzüge hautnah miterleben. Brooks Alter Ego ist von der Idee begeistert, Brooks selbst dagegen nicht. Steckt dieser doch nun in einer Zwickmühle: Gefängnis oder noch einmal töten? Doch eine hartnäckige Polizistin (Demi Moore) ist ihnen längst auf der Spur.
Zugegeben, die Story mag zunächst nur bedingt überzeugen, scheint sie doch nicht allzu neu. Es sind aber vorallem die wirklich grandiosen schauspielerischen Leistungen von William Hurt und insbesondere von Kevin Costner, die dem Film Tiefe, Spannung und auch durchaus Gefühl verleihen. Costner dürfte mit der Rolle des Mr. Brooks wohl das Beste seit Jahren auf die Leinwand gezaubert haben. Demi Moore überzeugt dagegen wenig bis gar nicht, und hätte sicher durch jede x-beliebige Schauspielerin ersetzt werden können. Um es kurz zu halten: für Freunde des Thriller-Genres schwer empfehlenswert!
Soundtrack zum Film steuern unter anderem The Veils mit "Vicious Tradition" bei. Absolut großartiger Track mit Bildern aus dem Film:
The Veils - Vicious Traditions (The Runaway Found | 2004)
Daniel Wirtz, seines Zeichens Sänger der Band Sub7even, wandert derzeit auf Solopfaden. Muss gestehen, interessiert null bis gar nicht. Dennoch lass ich es mir nicht nehmen auf seinem heutigen Gig im Offenbacher MTW vorbei zu schauen, denn sein Support hat mich schwer überrascht.
Da wären zum einen die ortsansässigen Brainbogs, mit deren Vorgängerband Degradation Trip man sich schon das ein oder andere Mal die Bühnen der Darmstädter Krone, des Frankfurter Nachtlebens, diverser Festvials oder auch die Jack Daniels Flasche geteilt hat. Musikalisch irgendwo zwischen eingängigem Rock und nicht allzu wildem Metal einzuordnen.
Der zweite Support ist niemand anderes als der Frankfurter Stolz von Meruyah, mit deren Gitarrero schon im zarten Alter von 17 Jahren gemeinsam geklampft wurde. Gefühlte eintausend Gigs, einem überregional ausverkauftem Album (Villain for Ellain, 2005), dem Support der Donots und vieler andere Bands später, erscheint noch dieses Jahr die langersehnte Nachfolgeplatte. Ging es auf dem Debüt noch ein wenig mehr in die Richtung von Screamo und Pop, wurde der Screamo nun entgültig verbannt und durch eingängigere Melodien und Synthie-Gefiepse ersetzt.
Eine weitere Band mit blödem Namen sind die Briten von Chikinki. Diese gestehen selbst das sie einen anderen Namen gewählt hätten, wenn im vorhinein sicher gewesen wäre, dass man noch Jahre später gemeinsam klimpert und schrammelt. Vergangene Woche erschien nun nach "Lick Your Ticket" (2005) der zweite Longplayer mit dem Titel "Brace, Brace". Ein bisschen weniger Elektro, ein bisschen mehr Indie. Mir eigentlich nicht so recht, aber ich wurde ja auch nicht gefragt. Dennoch ist das ganze immernoch hörenswert und vorallem sehenswert: Heute Abend ab 21 Uhr im 603qm in Darmstadt
Gestern via MySpace ein interessantes Stöckchen zugeworfen bekommen, dachte jedoch es wäre in meinem eigenem Blog angebrachter. Thema: "Bands/Künstler die Du ein- bzw mehrmals live gesehen hast". Und so hatte ich gestern Abend auf meinem Heimweg von der Arbeit mal angefangen das ganze auf Papier zu bringen. Ganz schön nerdig, ich weiß. Ist aber mal interessant zu sehen was sich die letzten Jahre so angesammelt hat. Gleich zu Beginn: Vieles ergibt sich auch durch Vorgruppen und Festival-Besuche, vieles fehlt wahrscheinlich immernoch. Kleine Regionale Bands sind nicht mit in begriffen. Auf einige Dinge bin ich heute weiß Gott nicht mehr stolz. Ein paar musste ich sogar gegen meinen Willen sehen. Also nur gleich mal vorab als Ausrede.
Stöckchen würde ich gerne an Asa und Aylin weitergeben. Letztere wird mich sicherlich noch um längen toppen ;-) Und natürlich an jeden der sonst noch möchte. Ist allerdings ´ne sau Arbeit.
3 Doors Down (2x) 4lyn A Heart Is An Airport Adam Green A-Ha Alanis Morissette Art Brut Babyshambles Billy Idol Black Rebel Motorcycle Club Blackmail Bloodhound Gang Brazilian Girls Bullet For My Valentine Bush Client (2x) Dave Gahan Deftones (2x) Deichkind Depeche Mode (4x) Die Ärzte Die Toten Hosen Disturbed Evanescence (2x) Fad Gadget Faithless Flyleaf Franz Ferdinand Fury In The Slaughterhouse Garbage Goldfrapp Goose Green Day Guns ´n´ Roses Gus Gus HIM I AM X (2x) In Flames Incubus Jamiroquai Jewel Junkie XL Khoiba Kid Rock Kittie Korn (4x) Kraftwerk Lambretta Lenny Kravitz (2x) Limp Bizkit Linkin Park (2x) Machine Head Mando Diao (2x) Manic Street Preachers Marilyn Manson (3x) Maroon 5 Metallica (2x) Moloko Motörhead Mumm-Ra Muse (2x) Neil Young Nemo Neon Plastix Nickelback Northern Lite Ozzy Osbourne Papa Roach Peaches Placebo (2x) Polarkreis 18 (2x) Purity Queens Of The Stoneage R.E.M. Rage Against The Machine Reamonn (2x) Red Hot Chili Peppers Santana (2x) Shiny Toy Guns Silverchair Smashing Pumpkins (2x) Sonic Youth Sportfreunde Stiller (2x) Stereophonics Sting (2x) Stone Sour Tape The Bravery The Cardigans The Hives The Killers The Prodigy (2x) The Sounds The White Stripes Tool (2x) Trash Money Travis Uffie Under The Influence Of Giants (2x) Vega 4 Velvet Revolver Warren Suicide Wir sind Helden Zwan
Kennt ihr diese Lieder, die nur in der Nacht funktionieren? Bestenfalls in der Morgendämmerung?
Am schönsten beeindrucken solche Songs nach einer glücklich durchzechten Nacht, zusammen gekauert in der Bahn sitzend, Straßenlaternen und die ersten Lichter des Tages in Häusern hell erleuchtet an einem vorbei ziehend. Man geht noch einmal die schönen Momente des Tages durch, durchstöbert die ganz eigenen Bilder noch einmal vorm geistigen Auge, erfreut sich an ihnen und genießt. Völlig friedlich, ganz für sich.
Oder auch einfach mit einer Flasche Wein (Ok, ein Glas tuts auch - da kommt das Studentenklischee wieder in mir durch) in der heimischen Wohnung. Um einen herum nur Dunkelheit, nach einem viel zu lauten Tag, in diesen noch einmal eintauchen und bei den wohligen Klängen zu erkennen, dass es genau das Jetzt ist, was diese furchtbaren Tage dann doch sehr klein erscheinen lässt.
Die Tschechen von Khoiba, Support des erst vor kurzem besuchten IamX Gigs, haben ein Händchen für solche Songs. Wenn auch ein sehr trauriger Song. Das Video mag meinem Gedankengang sicher nicht übereinstimmen. Unabhängig davon aber sehr sehenswert.
Die Reihe an Konzerten nimmt einfach kein Ende. Nicht das mich das stören würde, aber jeden zweiten Nacht Krach, Schlafentzug und übermäßiger Alkoholkonsum kann auf Dauer ja auch nicht soo gut sein. Heute Abend beehren zum zweiten Mal in diesem Jahr die Britinnen von Client good old Frankfurt. Dieses Mal im o25. Neben dem Support von Marsheaux & the dance inc. werden die drei Damen verstärkung durch Charlotte Hatherley (seines Zeichens Ex-Gitarristin der Rockband Ash) bekommen. Wie sollte es anders sein findet das ganze im Rahmen der "We Are Electrified"-Veranstaltung statt. Juhuu!
Nach einer Woche voller Arbeit, Konzerten und Schlaf nun auch mal wieder ein bisschen Blog-Pflege. Der hier angekündigte Gig von Goose war einfach nur ein Kracher! Ausgesehen hat das ungefähr so. Man denke sich jetzt nur noch eine leicht kaputt gefeierte Inneneinrichtung dazu. Auch der zweite Polarkreis 18 Auftritt für dieses Jahr (keine Sorge, ich werde nicht zum dritten Mal anfangen zu schwärmen) hat den Ersten nochmal übertroffen. Einen Gruß an dieser Stelle an den Herrn Jumping Point der an dem Abend mit vorort war.
Jetzt aber mal zu einer Neuerscheinung die mir sehr am Herzen liegt. Die Scheibe heißt "Fur And Gold" und ist von Bat For Lashes, liegt bereits seit einem Jahr bei mir daheim rum und wurde zu meiner Überraschung erst letzte Woche in Deutschland veröffentlich. Schande! Bei Bat For Lashes handelt es sich im Prinzip einzig um die 27-jährige Natasha Khan aus Brighton, die live jedoch von drei weiteren Damen unterstützt wird. Der Musikstil ist sehr eigenwillig. Teilweise so simpel und einfach, dass er schon wieder schwer zugänglich sein kann. Sehr ruhig gehaltene Platte, die aber durchaus Spaß macht. Möchte gar nicht viel drum herum reden. Mit dem folgenden Video war das Mädel vor kurzem für den EMA "Video Star"-Award nominiert, hat ihn aber leider nicht gewonnen. Dennoch ein sehr sehenswerter und vorallem hörenswerter Track.
Bat For Lashes - What´s A Girl To Do (Fur And Gold | 2007)
Als Student weiß man die Wochenenden viel zu selten zu schätzen. Zwei Monate Semesterferien sind schon ein Luxus an den man sich schnell gewöhnen kann. Geht man aber erstmal arbeiten, fällt einem ganz schnell wieder auf, warum sich die arbeitende Bevölkerung so sehr auf´s Wochenende freut.
Heute: Langes ausschlafen, und sehr entspannt vom Nachbarn mit hübschem Klavier-Geklimper geweckt worden. Kurzes Wiesbadener Mini-Shoppen im 37qm und Auffüllen der Schokoreserven bei der hammer-geilen Frau L. im Tengelmann. Heute Abend dann in der enorm schicken Frankfurter Unionhalle die belgische Elektro Rock-Band Goose und das mit dem Privileg auf der Gästeliste stehen zu dürfen (Ja, ich bin muthafukkin wichtig!). Rausgefeiert aus dem Tage wird dann im o25, wo es ein langersehntes Wiedersehen mit meiner Lieblingskommilidingsbums geben wird.
Morgen: Ausschlafen, den Tag im Bett verbringen und etwas später die heute Morgen im Briefkasten gefunden "Subway"-Gutscheine zusammen mit ein paar DVDs auf den Kopf hauen. So schön sollte jedes Wochenende sein!