Montag, 4. Dezember 2006
Sonntag, 3. Dezember 2006
Paralleluniversum
Hach ja, was für eine Nacht!
Schon vor einiger Zeit hatte ich mir Tickets für den gestrigen IamX Gig im Frankfurter Cocoon Club gesichtert, aber was da gestern los war, war schon nicht mehr von dieser Welt.
Zum einen natürlich der verehrenswerte und sensationelle Chris Corner, zum anderen der wahnsinns Support von Warren Suicide. Und das alles in dieser mehr als stylishen Location. Kurz -und leider zu kurz- noch ein sehr lustiges Schwätzchen mit den äußerst suspekten Herrschaften "Nackt" und "Cherie" gehalten und schwupps war ich auch schon irgendwie wieder in meiner Wohnung. Was ist da passiert?
Es war:
- anders
- katerfördernd
- suspekt
- laut
- schweißtreibend
- beeindruckend
- toll
- genau das, was ich in dieser Uni-nervt-micht-zu-tode-und-der-Winter-kann-mich- auch-mal Zeit brauchte.
Entschuldigt die 100 Links in den 50 Wörten, aber ich muss meine Eindrücke loswerden.
Hier noch ein kleiner Eindruck:
Gepostet von Monsieur
Lange + Weile
um
23:29
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In Schublade: lebendig, musikalisch
Freitag, 1. Dezember 2006
Krise Teil I?
Zur Zeit bin ich weder glücklich noch traurig, noch voller Vorfreunde oder Sehnsucht, noch begeistert oder gelangweilt. Und auch wenn ich nichts bin, bin ich doch da: nämlich frustriert.
>> Gegenmittel!
Gepostet von Monsieur
Lange + Weile
um
19:09
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In Schublade: lebendig, musikalisch
Donnerstag, 30. November 2006
Motivation
...ist ein ewiges Leidthema seit ich denken kann und aufgrund mindestens hundertmillionentausendundfünf Gründen, war es die letzte Zeit besonders leidig.
Seit gestern scheint es jedoch, als würde sich endlich etwas tun und so habe nun auch ich, mit rund zwei Monaten Verspätung, das Semester begonnen. Ich war fleißig, wer hätte das gedacht! Mal hoffen das noch eine Weile anhält...
Gepostet von Monsieur
Lange + Weile
um
11:33
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In Schublade: lebendig, musikalisch
Mittwoch, 29. November 2006
"Unser Freund aus dem Teich"
Wie hier schon angekündigt bekommt ihr lieben Leser nun endlich das Ergebnis der Podcast-Session mit Kaerresta.
Das ganze fand im Rahmen eines Seminars unseres Studienganges statt.
Die Geschichte basiert auf dem berühmten Kinderbuch "Die kleine Raupe Nimmersatt" von Eric Cale. Aufgrund des Urheberrechts durften wie das Original leider nicht vertonen und haben die Story entsprechend verfremdet.
Der Podcast erzählt, ganz im Stile der kleinen Raupe Nimmersatt, von dem Erwachsen werden einer kleinen Kaulquappe. Ob es ein Happy-End gibt oder ob sie sich vielleicht sogar in einen verwunschenen Prinzen verwandelt, könnt ihr nun HIER erfahren.
Viel Spaß!
Gepostet von Monsieur
Lange + Weile
um
10:51
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In Schublade: lebendig
Donnerstag, 23. November 2006
Alles was mich anstinkt
Vergangene Woche im Zug, zur der bei mir derzeit sehr beliebten Hochschule:
Man bewegt sich irgendwie von Bett zu Bahnhof, man weiß nicht genau wie, aber es ist gut.
Zack sitz man auch schon in der Bahn. Und es soll mir Recht sein, denn: hier kann ich sitzen, mich breit machen, die Augen schließen, meiner Musik lauschen, noch ein Weilchen wach werden (oder eben noch müder).
Nicht aber vergangene Woche! In diesem ausschließlich von Vierer-Sitzgruppen ausgestatteten Zug -so trifft mich dieses Pech gerne mal- mussten sich ausgerechnet zu mir drei Studenten setzen. Keine Mainzer Studenten, sondern Studenten aus Darmstadt, was einen Unterschied von 32 Minuten macht, die, so sagt die Erfahrung, morgens um 6:39 Uhr sehr lang sein können.
Diese drei Studenten verstanden sich sehr gut, wie ich unschwer durch meine Kopfhörer erlauschen konnte. Gegenüber von mir saß ein Heavy-Metal-Lookalike Bauingenierusschlagmichtotstudent, etwas schwabbelig-pummelig, lateinamerikanisch blass, lange schwarze schmierige Haare und nicht zu vergessen, einen zauseligen Kinnbart. Ganz Klischee eben, im Stile der Deftones, weswegen ich ihn für mich Chino taufte. Neben ihm saß Mr. Hahn von Linkin Park und neben mir ein Informatikstudent.
Nicht das sie sich schon unsympathisch genug gemacht hätten, indem sie meinen anfangs so ruhigen Morgen gestört haben. Neeein, so musste Chino einen Mundgeruch haben, den ich aus 1,20m Luftlinie noch riechen konnte. Besonders vorteilhaft daran war, dass er ununterbrochen geredet hat und gerne mal ausgiebig und offen gegeähnt hat.
Mr. Hahn dagegen war sehr ruhig. Hatte aber die von mir äußerst verhasste Eigenschaft an sich, bewusst seinen Ipod aus der Tasche zu holen, um ihn während dem Hören die ganze Zeit in der Hand zu halten, ohne auch nur einen Knopf zu drücken. Früher da war es der Handyproll, heute der Ipodproll (einer von den Menschen, die keinen MP3 Player besitzen, sondern einen Ipod! *augenverdreh*).
Und Apropos Ipodprool: Was war mit dem Informatikstudent? Na was wohl? Er holte sein Laptop raus! Aber nein, zu meiner Überraschung war es kein MacBook. Wie mir später von M. (selbst Informatiker) erklärt wurde, wehrt sich jeder Normal-Informatiker gegen diese Dinger.
Tja, das sind eben diejenigen, die Ahnung haben...
Gepostet von Monsieur
Lange + Weile
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18:03
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In Schublade: lebendig
Mittwoch, 15. November 2006
Wissen ist Macht
Gestern war einer dieser Tage, an denen ich mich mal wieder fragen musste, ob ich denn nicht zu kleinlich und penibel bin. Andererseits waren diese einigen Sätze und Äußerungen meiner Mitmenschen, die sich über den ganzen gestrigen Tag gezogen haben, auch sehr amüsant. Das ist natürlich nicht böse gemeint, sondern hat meine ganze Sympathie eingenommen.
So weiß ich seit gestern, was ich anscheindend von unserem Ex-Kanzler zu halten habe:
"Die Bildung bleibt auf der Strecke, auch wenn Schröder das vehement fordert, seitdem er aus dem Amt ist".
In Politikjournalismus zum Thema "Armut und Entwicklung" lernte ich, dass in Entwicklungsländern "80% der Krankheiten durch mangelnde Hyigene und dem 'Genuss' von Schmutzwasser" verursacht werden.
Außerdem ist mir bisher entgangen, dass der Papst zur "Massenverbrennung von Kondomen aufgerufen hat".
Und heute scheint es direkt weiter zu gehen:
Wie uns soeben unser verehrter Prof mitteilte, liegt die Längenvorgabe unserer Artikel zum Semesterprojekt bei "3500 Zeichen, wobei 4000 Zeichen das Maximum sind. 5000 Zeichen sollten aber nicht überschritten werden".
Ja ja so ist das und nicht anders.
Gepostet von Monsieur
Lange + Weile
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09:44
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In Schublade: lebendig
Montag, 13. November 2006
Resümee
Wochenende war wirklich sehr toll, wenn auch nicht wirklich aufregend.
Leider kam ich gestern nicht mehr zum Schreiben, da der obligatorische Sonntagsbesuch bei Frau Mama anstand und heute ein viel zu langer Unitag mit anschließender Bahnfahrt auch nicht viele Reserven für sich bereit halten konnte, um das ich jetzt noch großartig blogge.
Bleibt nur zu sagen: Welch ein Glück das in zwei Tagen schon wieder Wochenende ist.
Jaja, Studentenleben!
Und da ich heute mal wieder mit Erschrecken feststellen durfte, welch große Bildungslücken der Gesamtheit im Bereich Musik vorliegen, hier eine kurze Unterrichtseinheit.
Zugegeben, nicht für Jedermann unbedingt zugänglich und streckenweise "anders" aber ganz großes Kino! Zeit nehmen, Kopf abschalten und lauschen... bitte!
Recoil, Projekt von Ex-Depeche Modeler Alan Wilder. Gesang kommt von der wunderbaren Diamanda Galás (Avantgarde Perfomancekünstlerin sowie eben Sängerin als auch selbst Komponistin).
Recoil - Strange Hours
Gepostet von Monsieur
Lange + Weile
um
21:18
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In Schublade: lebendig, musikalisch
Samstag, 11. November 2006
Essentielles
Ja, heute war ein enorm spannender Tag.
Doch immerhin bin ich seit wenigen Stunden um eine Winterjacke und um Franz Kafkas "Brief an den Vater" reicher. Der Winter kann also kommen!
Ihr fragt euch sicher wie spannend dieser Tag war?
Bitteschön:
Man kann das Wort "Langweilig" mit 74 "a"´s strecken, bis Google erstmalig keinen Treffer mehr erzielt.
Und um damit auf diese Suchanfrage wenigstens ein Treffer erzielt werden kann, denn man weiß ja nie, nutze ich doch diese Lücke:
Laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaangweilig
Gepostet von Monsieur
Lange + Weile
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17:52
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Freitag, 10. November 2006
Zwischenbericht
Tatsächlich habe ich es bisher geschaft, sämtliche Vorsätze für dieses Wochenende zu erfüllen. Ich habe ausschließlich geschlafen. Heute bis um 11 Uhr und Nachmittags auch noch ein Stündchen.
Doch diese guten Vorsätze, wie sollte es anders sein, lassen sich nicht über das ganze Wochenende fortführen und so geht es heute Abend doch wieder weg.
Geplagt von Kopfaua sitze ich nun hier, versuche meinen Soll für diesen Blog zu erfüllen (habe aber eigentlich gar nichts zu erzählen) und müsste eigentlich ein paar Mails beantworten, deren Verfasser ich in letzter Zeit doch ein wenig vernachlässigt habe.
Hier noch ein kleiner Nachtrag zum letzten Schlachthofbesuch vergangenen Mittwoch (die unerträgliche Klang- und Bildqualität entspricht ziemlich genau meiner Verfassung an diesem Abend.. nur mal so als Vergleich zu dem hier beschriebenen)
Gepostet von Monsieur
Lange + Weile
um
17:56
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In Schublade: lebendig