Donnerstag, 7. Dezember 2006

Spruch des Tages...

...wenn auch nicht mehr der neuste. Doch Klassiker sterben nie aus:

"Delfine sind schwule Haie"


Mittwoch, 6. Dezember 2006

Urlaubsreif

Nachdem ich gestern schon ansatzweise meine Schusseligkeit zum Ausdruck gebracht habe, bringe ich heute den entgültigen Beweis.

Es war ein Morgen wie jeder andere. Ich habe mich furchtbar aus dem Bett quälen müssen. Hatte wie die letzten zwei Wochen Schlafstörungen, auch in dieser Nacht kaum ein Auge zugemacht. Aber: ich habe es aber prima an den Bahnhof gepackt. Stand am Bahnsteig und wusste nicht wo ich her komme, wie ich es hier her geschaft habe. Zugfahrt war auch wie immer: Furchtbar.
Und nach 1 1/2 Stunden Weg - voller Verzweifelung, unzähligen Versuchen noch etwas Schlaf nachzuholen oder Unikram zu erledigen - war ich nun endlich angekommen.
Angekommen um festzustellen, dass ich heute gar keine Uni habe.

Ich liebe das Leben und das Leben liebt mich. Ich brauche Urlaub.

Dienstag, 5. Dezember 2006

XX:41 Uhr

Es war circa zwanzig vor, als ich bemerkt habe, dass ich um eine halbe Stunde verschlafen habe.
Ich bin schnell aufgestanden, musste zwar auf das Frühstück verzichten, aber ich habe mich in Rekordzeit fertig gemacht und es tatsächlich noch bis kurz nach an die Bushaltestelle geschaft.
"Was ist hier bloß los? So viele Schulkinder heute..." habe ich mich gefragt.
Und mal genauer auf die Uhr geguckt fällt mir auf: Ich habe nicht um dreißig Minuten verschlafen, sondern um neunzig Minuten.
Daraus lässt sich schließen:

A - im verschlafenen Zustand gewährleisten Digitaluhren im Vergleich zu analogen Uhren nicht zwingend ein einfacheres Ablesen
und B - irgendwie war das ja schon so peinlich, dass ich das hier eigentlich gar nicht bloggen dürfte.

Montag, 4. Dezember 2006

Du bist Deutschland!

Lustig, eklig, schweinisch, öbszön, zeitvertreib für euch da draußen.
Danke liebste Prinzessin Margo!

Sonntag, 3. Dezember 2006

Paralleluniversum

Hach ja, was für eine Nacht!
Schon vor einiger Zeit hatte ich mir Tickets für den gestrigen IamX Gig im Frankfurter Cocoon Club gesichtert, aber was da gestern los war, war schon nicht mehr von dieser Welt.
Zum einen natürlich der verehrenswerte und sensationelle Chris Corner, zum anderen der wahnsinns Support von Warren Suicide. Und das alles in dieser mehr als stylishen Location. Kurz -und leider zu kurz- noch ein sehr lustiges Schwätzchen mit den äußerst suspekten Herrschaften "Nackt" und "Cherie" gehalten und schwupps war ich auch schon irgendwie wieder in meiner Wohnung. Was ist da passiert?

Es war:
- anders
- katerfördernd
- suspekt
- laut
- schweißtreibend
- beeindruckend
- toll
- genau das, was ich in dieser Uni-nervt-micht-zu-tode-und-der-Winter-kann-mich- auch-mal Zeit brauchte.

Entschuldigt die 100 Links in den 50 Wörten, aber ich muss meine Eindrücke loswerden.

Hier noch ein kleiner Eindruck:


Freitag, 1. Dezember 2006

Krise Teil I?

Zur Zeit bin ich weder glücklich noch traurig, noch voller Vorfreunde oder Sehnsucht, noch begeistert oder gelangweilt. Und auch wenn ich nichts bin, bin ich doch da: nämlich frustriert.

>> Gegenmittel!

Donnerstag, 30. November 2006

Motivation

...ist ein ewiges Leidthema seit ich denken kann und aufgrund mindestens hundertmillionentausendundfünf Gründen, war es die letzte Zeit besonders leidig.
Seit gestern scheint es jedoch, als würde sich endlich etwas tun und so habe nun auch ich, mit rund zwei Monaten Verspätung, das Semester begonnen. Ich war fleißig, wer hätte das gedacht! Mal hoffen das noch eine Weile anhält...


Mittwoch, 29. November 2006

"Unser Freund aus dem Teich"

Wie hier schon angekündigt bekommt ihr lieben Leser nun endlich das Ergebnis der Podcast-Session mit Kaerresta.
Das ganze fand im Rahmen eines Seminars unseres Studienganges statt.

Die Geschichte basiert auf dem berühmten Kinderbuch "Die kleine Raupe Nimmersatt" von Eric Cale. Aufgrund des Urheberrechts durften wie das Original leider nicht vertonen und haben die Story entsprechend verfremdet.
Der Podcast erzählt, ganz im Stile der kleinen Raupe Nimmersatt, von dem Erwachsen werden einer kleinen Kaulquappe. Ob es ein Happy-End gibt oder ob sie sich vielleicht sogar in einen verwunschenen Prinzen verwandelt, könnt ihr nun HIER erfahren.

Viel Spaß!

Donnerstag, 23. November 2006

Alles was mich anstinkt

Vergangene Woche im Zug, zur der bei mir derzeit sehr beliebten Hochschule:
Man bewegt sich irgendwie von Bett zu Bahnhof, man weiß nicht genau wie, aber es ist gut.
Zack sitz man auch schon in der Bahn. Und es soll mir Recht sein, denn: hier kann ich sitzen, mich breit machen, die Augen schließen, meiner Musik lauschen, noch ein Weilchen wach werden (oder eben noch müder).

Nicht aber vergangene Woche! In diesem ausschließlich von Vierer-Sitzgruppen ausgestatteten Zug -so trifft mich dieses Pech gerne mal- mussten sich ausgerechnet zu mir drei Studenten setzen. Keine Mainzer Studenten, sondern Studenten aus Darmstadt, was einen Unterschied von 32 Minuten macht, die, so sagt die Erfahrung, morgens um 6:39 Uhr sehr lang sein können.
Diese drei Studenten verstanden sich sehr gut, wie ich unschwer durch meine Kopfhörer erlauschen konnte. Gegenüber von mir saß ein Heavy-Metal-Lookalike Bauingenierusschlagmichtotstudent, etwas schwabbelig-pummelig, lateinamerikanisch blass, lange schwarze schmierige Haare und nicht zu vergessen, einen zauseligen Kinnbart. Ganz Klischee eben, im Stile der Deftones, weswegen ich ihn für mich Chino taufte. Neben ihm saß Mr. Hahn von Linkin Park und neben mir ein Informatikstudent.

Nicht das sie sich schon unsympathisch genug gemacht hätten, indem sie meinen anfangs so ruhigen Morgen gestört haben. Neeein, so musste Chino einen Mundgeruch haben, den ich aus 1,20m Luftlinie noch riechen konnte. Besonders vorteilhaft daran war, dass er ununterbrochen geredet hat und gerne mal ausgiebig und offen gegeähnt hat.
Mr. Hahn dagegen war sehr ruhig. Hatte aber die von mir äußerst verhasste Eigenschaft an sich, bewusst seinen Ipod aus der Tasche zu holen, um ihn während dem Hören die ganze Zeit in der Hand zu halten, ohne auch nur einen Knopf zu drücken. Früher da war es der Handyproll, heute der Ipodproll (einer von den Menschen, die keinen MP3 Player besitzen, sondern einen Ipod! *augenverdreh*).
Und Apropos Ipodprool: Was war mit dem Informatikstudent? Na was wohl? Er holte sein Laptop raus! Aber nein, zu meiner Überraschung war es kein MacBook. Wie mir später von M. (selbst Informatiker) erklärt wurde, wehrt sich jeder Normal-Informatiker gegen diese Dinger.
Tja, das sind eben diejenigen, die Ahnung haben...

Mittwoch, 15. November 2006

Wissen ist Macht

Gestern war einer dieser Tage, an denen ich mich mal wieder fragen musste, ob ich denn nicht zu kleinlich und penibel bin. Andererseits waren diese einigen Sätze und Äußerungen meiner Mitmenschen, die sich über den ganzen gestrigen Tag gezogen haben, auch sehr amüsant. Das ist natürlich nicht böse gemeint, sondern hat meine ganze Sympathie eingenommen.

So weiß ich seit gestern, was ich anscheindend von unserem Ex-Kanzler zu halten habe:
"Die Bildung bleibt auf der Strecke, auch wenn Schröder das vehement fordert, seitdem er aus dem Amt ist".
In Politikjournalismus zum Thema "Armut und Entwicklung" lernte ich, dass in Entwicklungsländern "80% der Krankheiten durch mangelnde Hyigene und dem 'Genuss' von Schmutzwasser" verursacht werden.
Außerdem ist mir bisher entgangen, dass der Papst zur "Massenverbrennung von Kondomen aufgerufen hat".

Und heute scheint es direkt weiter zu gehen:

Wie uns soeben unser verehrter Prof mitteilte, liegt die Längenvorgabe unserer Artikel zum Semesterprojekt bei "3500 Zeichen, wobei 4000 Zeichen das Maximum sind. 5000 Zeichen sollten aber nicht überschritten werden".

Ja ja so ist das und nicht anders.