Donnerstag, 9. November 2006

Ein Abend unter Gleichgesinnten?

Fazit zum gestrigen Abend:

. Ich vertrage keinen Alkohol.
+ 24 Uhr ist ganz schön spät.
+ 3 Stunden stehen ist enorm anstrengend.
+ Konzerte sind sehr laut.
_______________________________
= Ich werde bin alt!

Ansonsten ist mir aufgefallen, dass Bullet for my Valentine Konzerte von zu vielen Emos besucht werden. Sicherlich hab ich mir das schon annähernd gedacht, aber das waren dann doch ein paar zu viele für meinen Geschmack.
Für diejenigen, die mit dieser "neuen" Jugendkultur nichts anzufangen wissen, können sich hier informieren.

Wichtig zu beachten ist jedoch, dass ein Emo nicht mit einem Emu zu verwechseln sein sollte!

Fakt ist außerdem: Emo sein, ist für hässliche Jungs die letzte Chance, doch noch ein hübsches Mädchen abzubekommen.
Eine Bekannte (selbst Emo Mädchen) sagte einst:
"Selbst wenn Du hässlich bist wie die Nacht, dann lässt Du dir Deinen schwarzgefärbten, tief sitzenden Seitenscheitel einfach so lang wachsen, dass Du schon einmal die Hälfte Deines verpickelten Teeniegesichtes verstecken kannst".

Also Jungs, hier siegt wohl der Coolness-Faktor!

Weiterhin interessant und ganz dem Klischee entsprechend war, dass ich auf der Suche nach einem passenden Bild eines Emo Jungen (Suchbegriff war "emo boy"), auf dieses Bild gestoßen bin und auf dieses und auf dieses und so weiter...

Somit bleibt zum Ende die Frage: Wollen Emo Jungs überhaupt hübsche Mädchen?

Und nein, natürlich habe ich persönlich wirklich nichts gegen Emos! ;-)

Mittwoch, 8. November 2006

W wie Wochenende, S wie Sommer.

So, da hätten wir es nun endlich: Das seit gut drei Wochen lang ersehnte 4-Tage Wochenende!
Waren die letzten beiden Wochenenden, aufgrund eines vor wenigen Tagen bereits hier erwähnten Seminars, leider verplant. Da blieb einzig der Sonntag um mal ein wenig auszuspannen oder eben um Dinge zu erledigen, die man die ganze Woche vor sich hin geschoben hat.
Stichwort Seminar: Es ging um Podcasts. Und das bei niemand geringerem, als bei der Podcast Ikone himself, Mr. WWWW, Lord of Web2.0: Thomas Wanhoff!
Gelernt habe ich für meinen Teil vorallem, dass ich nach meinem Studium keinen Job finden werde und dass das Dozieren ausschließlich richtigen Dozenten vorbehalten bleiben sollte.
Alles in Allem hab ich die Schnauze vom Studium mal wieder voll und freue mich auf die kommenden freien Tage.

Was für dieses kalte, ungemütliche Wochenende so geplant ist:

- Heute Abend: wirklich nur aus Solidarität in den Wiesbadener Schlachthof zu Bullet for my Valentine.
- Morgen: schlafen.
- Freitag: schlafen.
- Samstag: vielleicht schlafen.
- Sonntag: schlafen.

Besser wir holen diesen wunderschönen vergangenen Sommer also kurz noch einmal zurück, wenn auch nur wenige Minuten, für etwas aus der Reihe "Momente, in die man sich gerne zurück wünscht, um diesem schläfrigen Wetter zu entkommen"....



...und jetzt träumt etwas schönes :-)

Montag, 6. November 2006

Google is watching YOU!

Ist es hier eigentlich zu dunkel? Also in Sache Design und Farben etc.?
Ich erwarte von euch lieben Lesern dazu zahlreiche Kommentare, Verbesserungsvorschläge, Tipps, Kritiken, Beleidigungen, Liebeserklärungen, Morddrohungen, One-Night-Stand Angebote, Heiratsanträge.... ehm... ich schweife wohl ein wenig ab...
Jedenfalls meine ich auch Dich, und ich meine euch anderen 4.999.999 Leser, vor denen mich Google Analytics eben noch in meiner Registrierung gewarnt hat. Denn diese Anzahl an Page Views sollte dieser Blog nicht überschreiten, sonst wirds teuer. Na ob ich da drum herum komme!?
Ein Danke geht an den Zeitlupenbär, der mir auf der Suche nach einer vernünftigen Seitenstatistik mit Rat und Tat zur Seite stand. Medienrecht war ja auch vergleichsweise dezent unspanennder (welch ein Wort!).
Etwas von mir geschriebenes -wenn auch sehr bescheidenes-, gibt es übrigens auch in seinem Blog von heute zu lesen.

Samstag, 4. November 2006

btw:

Da dieser Blog jetzt so langsam anfangen soll zu leben, habe ich die Links sowie mein Profil mal um ein weniges ergänzt
Da drüben, rechts, mal klicken, seht ihr´s? :-P -->

Click, Cut, Knock!

Noch während ich schlafend auf den kalten Fliesen liege, einzig meine Füße gewärmt von den Schuhen, die ich seit dem Abend vorher trage, höre ich ihre Schritte auf dem Holzverschlag des Treppenhauses.
Mein Ohr liegt press auf dem Sprung in Kachel B3. Wäre es ein Schachbrett.
Ihr schleppender Gang, ihr Gestampfe, ist kaum noch von den Bässen meiner Stereoanlage zu unterscheiden. Sie spielt es noch immer:
"weil sie einsam war - und so blond ihr Haar - und ihr Mund so rot wie Wein" singt Mr. Gore mit gebrochenem Deutsch, zitternd, irgendwo zwischen der wummernden Bassline und den Click ´n´Cut-Beats, wie man sie seit neustem nennt. Für mich klingen sie jedoch wie der Münzeinwurf an Kondomautomaten. Wären Werner Richard Heymann und Robert Gilbert stolz? War es doch Hildegard Knef? Nico von Velvet Underground? Es beunruhigt mich. Marlene Dietrich? Ich weiß es einfach nicht. Aber ich weiß: es ist wirklich alles andere als beruhigend. Beunruhigender ist zudem das Gefühl, dass es jede Sekunde an der Tür *KNOCK!*... da ist es!
Ich öffne meine Augen.
Falsch.
Geht nicht.
Ich öffne das Linke.
Auf dem rechten Auge liege ich drauf. Es schmerzt. Darauf kommt es aber nicht mehr an.
Ich nenne sie Bailey, die kleine Assel, die an meiner schmierigen Pfütze Speichel ihren Morgenspaziergang zelebriert. Fragend schaue ich sie an, ob sie denn nicht einen Schluck nehmen möchte. Ich glaube sie ist nicht dumm.
Es klopft ein zweites Mal an der Tür. Bailey und ich erstarren. Wir schauen uns an. Bailey verschwindet unter den schlecht verarbeiteten Silikonfugen zwischen B2 und A2.
Drecksack, lass mich nur allein!
Mit meiner rechten Hand greife ich blindlos nach oben, auf der Suche nach dem Türgriff. Weiß genau, er wird wieder abfallen und mich somit retten. Weiß aber genau, ich müsste meinen Oberkörper dazu ein stückweit aufrichten.
Es klopft ein drittes Mal und auch an dieser Stelle weiß ich, das würde den ganzen Tag so gehen.
Ich richte mich langsam auf. Fühle wie meine Finger sich beinahe selbstständig um den Türgriff schließen, während mein Kopf sie dafür aufs übelste beschimpft.
Der Griff fällt ab, wie ich es vorrausgesagt habe. Leider zu spät. Die Tür öffnet sich einen Spalt. Wie auch weiter? Liegt doch mein träges Ich mitten im Weg.
Sie zwängt ihren Nagetierartigen Körper hindurch. Wie das zierliche Mäuschen, dass jeden Morgen auf Gleis 6 über die Schienen huscht und im Gemäuer des gegenüber liegenden Bahngleises verschwindet. Morgen bekommt auch dieses einen Namen.
"Ich hole nur noch meinen Benjamini." sagt sie.
Ich lasse mich wieder auf die Fliesen fallen, sehe wie Bailey aus der Fuge spitzelt.
"Ich habe ihn mit Strohrum gegossen und brennen lassen." murmel ich.
Ich spüre ihre Blicke, wie sie meinen Rücken durchbohren. Laseraugen. Brenn Mistkerl, brenn!
Sie verschwindet in das, was von einem Schlafzimmer übrig ist. Stampfend. Wie ein Bauer.
Und ab hier erinnere ich mich nur noch an wenige Dinge: Blumenerde, Scherben, Schmerz und Mr. Gore, wie er mir leise zu singt:
"und wer von diesem Wein trank, konnt´ nie mehr glücklich sein".

Freitag, 3. November 2006

Home Sweet Home

Heute ist wieder einer dieser Tage, an denen man seine Wurzeln doch gerne leugen würde und ich in diesem Falle gerne steif und fest (klingt schweinisch, wir mir grade mal auffällt) behaupten würde, schon immer Wiesbadener gewesen zu sein. Leider ist dem nicht so.

Einen Gruß in die Heimat, ich gehe mich für euch nun schämen.

Mittwoch, 1. November 2006

Der Alltag und der Andere

Für gewöhnlich stehe ich ja nicht auf diese "heute-tat-ich-dies-und-fühlte-mich-dabei-so-weil..."-Blogs. Trotzdem will ich es mir nicht nehmen lassen auch einmal so einen Eintrag zu verfassen, denn: Heute war wirkliche ein prima Tag!
Und sind wir ehrlich: Da mir letztendlich eh kein anderes Thema für diesen Blog einfällt, kommt mir das alles sehr gelegen.
Zum einen war da heute Morgen die volle Stunde, die ich in der kuschligen Wärme meines Bettes länger verbringen durfte. So ist das doch in dem grade beginnden Winterwetter ein wahrer Seegen! Zum anderen war da etwas später, eine sehr angenehme Bahnfahrt inklusive Sonnenaufgang, die heute nicht an der Hochschule endete, sondern bei der lieben Karresta, auf einen leckeren Kaffee mit Amaretto und einer revolutionären Podcast Session. Was sich anfangs nach Arbeit anhörte, entpuppte sich doch recht schnell als riesen Spaß (näheres dazu in Kürze).
Und sollte das noch nicht alles gewesen sein, so habe ich mir auf dem Heimweg noch Karten für Mr. Chris "IamX" Corner himself gesichtert.

Hach ja... das ich das auf meine alten Tage noch erleben darf!


Montag, 18. September 2006

Weil der Schmerz immer Recht hat.



Lamb - "Gabriel"

I can fly
but I want his wings
I can shine even in the darkness
but I crave the light that he brings
revel in the songs that he sings
my angel gabriel

I can love
but I need his heart
I am strong even on my own
but from him I never want to part
he's been there since the very start
my angel gabriel
my angel gabriel

Bless the day he came to be
angel's wings carried him to me
heavenly
I can fly
but I want his wings
I can shine even in the darkness
but I crave the light that he brings
revel in the songs that he sings
my angel gabriel

Freitag, 1. September 2006

Diábolos - "Der Verleumder"

Anfangs der Ferien nahm ich mir doch ernsthaft vor, meinen Blog regelmäßig zu füttern und zu pflegen. Bin froh das ich mir doch noch keine Katze zugelegt habe. Meine übliche "Ferienträgheit" macht mir in solchen Dingen doch immer wieder einen Strich durch die Rechnung.
Wikipedia schreibt: "Aufgrund ihrer Trägheit verharren Körper in ihrem Bewegungszustand solange keine äußere Kraft auf sie einwirkt." Recht haben die Herren dort, als würden sie mich kennen! Da soll noch einmal jemand die Qualität dieses Wikis anzweifeln.

Doch nun habe ich etwas entdeckt, was meine Trägheit, meine potentielle Energie in Kinetische, tatsächlich wandeln konnte.

Liebe Damen, im Falle eures nächsten Dates mit einem jungen Herren eurer Wahl, bedenkt das Übliche: Hat er sich gut angestellt? Ist er lieb? Hört gerne zu? blahblahblubb? Und die in diesem Fall entscheidende Frage: Will ich mit nach hause nehmen!?

Wenn ja, bitte weiterlesen:

Wenn er vor dem Verlassen des Restaurants sein Portmonaie zückt, euch die Rechnung zahlen möchte, die Brieftasche aufschlägt und ihr schnell das Foto seiner Freundin mit einem gekonnten Blinzeln ignoriert habt, so achtet doch dann bitte darauf, ob und vorallem welches Kondom er einstecken hat! Natürlich, Safer-Sex muss sein aber hier geht es um etwas anderes!

Mein Rat: Pfoten Weg von Männer mit Durex Kondomen, die ein Teufelchen auf der Packung zeigen! Dies könnte euch eine frustrierende Nacht ersparen.

Es sei denn natürlich, es kommt euch Frauen wirklich nicht auf die Größe an.

Ja nee, is klar! Aber sowas muss man erstmal wissen...

Donnerstag, 3. August 2006

Bilder, Blogs und BoomBoom

Noch vor wenigen Wochen fragte mich mein Prof in der mündlichen Semesterabschlussprüfung, ob ich es denn für sinnvoll halte, Bilder beziehungsweise Fotos in Blogs zu integrieren.
Wie man hier sehen kann, kam das bisher nicht unbedingt selten vor, denn: Yeah, ich stehe auf Bilder und Fotos und Grafiken und Diagramme und alles was mit diesem Fetisch nun mal so zu tun hat!

Meine Antwort gegenüber meinem Prof war natürlich eine Andere: "Also ähhh... ja...öhhh.. ich denk...hm..." und so weiter.
Kernaussage meines Gestammels sollte jedoch sein, dass wenn die Bilder "gerechtfertigt" sind, zu einer notwendigen Veranschaulichung oder um lange detailiert Beschreibungen zu vermeiden, dann sind sie eine feine Sache. So in etwa. Ihm hat die Antwort gefallen. Ich blogge trotzdem weiterhin auch gerne mal unbedacht irgendwelche Bildchen, weil ich es eben bunt mag. Also das ist natürlich auch nur ein Grund. Ähhh...

Mein lieber Freund Tim (Sohn eines deutschen Vaters und einer persischen Mutter), befindet sich derzeit bei einem Teil seiner Familie im Libanon. Zu Zeiten der An- oder eben Abreise war dort natürlich noch vergleichsweise Ruhe.

Auch das Wissen, dass er sich in dem mehr oder minder harmlosen Gebiet aufhält, ist dennoch irgendwie beunruhigend. Man macht sich nun mal so seine Sorgen um seine Menschen.

Grundlos, wie sich heute auf seinem MySpace-Profil herausgestellt hat (womit auch der Zusammenhang mit der "Bilder-im-Blog"-Diskussion geklärt wird):

Call me@night for hearin' the boomboom live audition

Nun ja, also wenn Du meinst... komm´ gut heim!