Freitag, 18. Juli 2008

16 Stunden

Sehr schön wars... :-)

Seether - Sympathetic (One Cold Night | 2006)

...milde ausgedrückt ;-)

Montag, 7. Juli 2008

Jim lebt!

Und zwar niemand geringeres als der Morrison Jim von den Doors. Das behauptet nicht irgendein realitätsferner Fan, sondern Ex-The Doors Keyboarder Ray Manzarek höchstpersönlich, gegenüber der britischen Tagezeitung "Daily Mail".
Morrison sei des Ruhms und den damit zusammenhängenden Exzessen überdrüssig geworden und habe seinen Tod nur vorgetäuscht. Er lebe nun inkognito auf den Seychellen.
Tja, was soll man dazu noch sagen... People are strange!

Gefunden auf Spiegel-Online

The Doors - People Are Strange (Strange Days | 1968)

The Doors Website
The Doors auf MySpace

Sonntag, 6. Juli 2008

Koksen, Kiffen, Ficken

...sind so die drei Schlagwörter die man mit der Musik von Tricky schnell in Verbindung bringen kann. Womöglich trifft das jedoch generell auf Trip Hop zu. Nach fünf Jahren Plattenpause erschien nun vergangenen Freitag mit "Knowle West Boy" das achte Studioalbum des Bristoler Urgesteins. Nach so einer langen Pause stellt sich schnell die Frage, was es nach Portishead neues aus der Trip Hop-Hauptstadt gibt. Die Antwort ist einfach: nichts.

"Knowle West Boy" vereint die typischen Elemente wie alle seine Vorgänger: Hip Hop, Punk, Reggea und Pop. Und das auf eine solch geschickte Weise, dass einem trotz dieser merkwürdigen Mischung nicht schlecht wird.
Selbst die Auswahl an Songs überrascht nicht: "Puppy Toys" findet sich in einem Bar-Blues wieder, "Veronica" schleppt sich monoton mit einem verzerrten Elektrobeat über seine drei Minuten, die erste Single "Council Estate" vertritt das punkigere Genre, "Past Mistake", einer der überragendsten Songs des Albums, erfüllt alle Trip Hop Klischees und mit "Slow" von Kylie Minogue ist wie so üblich auch eine Coverversion am Start.

Kurzum ein gelungenes Album dass die lange Wartezeit durchaus verdient hat. Grund genug mal einen kleinen Querschnitt in die Arbeiten des netten Herren zu geben:

Tricky - Council Estate (Knowle West Boy | 2008)


Tricky - Evolution Revolution Love (Blowback | 2001)


Tricky - Christiansands (Pre-Millenium Tension | 1996)


Tricky - Pumpkin (Maxinquaye | 1995)

Tricky Website
Knowle West Boy Album-Website

Unbeschwertheit Ade!

Vergangene Woche kam das von mir heißersehnte neue Album der Subways raus. Es trägt den schlichten Namen "All Or Nothing". Daaaamals, als ich mein Studium begonnen hatte, lief das Debüt "Young For Etenity" (2005) bei mir gradezu rauf und runter. Schön eingänglicher, poppiger und unbeschwerter Punk-Rock aus Great Britain war das damals.

Nun wo bei mir die Semesterferien beginnen, läuft die neue Scheibe dagegen schon nach ein paar mal hören weder rauf noch runter. Von der Unbeschwertheit des Erstlings ist kaum noch etwas geblieben. In ihrem Sound sind die Subways nun rockiger statt punkiger, härter statt eingänglicher geworden. Einzig der Opener "Girls and Boys", das Ohrwürmchen "Move To Newlyn" und "Always Tomorrow" erinnern an vergangene Tage. Und das teilweise auch nur sehr bescheiden. Wo die letzte Platte nur so floss, stehen nun sperrige Gitarrenriffs und ziellose Arrangements im Weg. Und selbst die beim Vorgängeralbum noch putzigen Vocals der Bassistin Charlotte Cooper werden auf der neuen Platte dermaßen auf die Spitze getrieben, dass sie fast schon nerven.

Eigentlich schade, denn die Drei können es tatsächlich besser. Dennoch: Nicht das "All Or Nothing" komplett schlecht wäre, bloß wer "Young For Etenity" liebte, wird von den neuen Subways sicher enttäuscht sein.

The Subways - Girls And Boys (All Or Nothing | 2008)


The Subways - Rock ´n´ Roll Queen (Young For Eternity | 2005)

The Subways Website
The Subways auf MySpace

Mittwoch, 11. Juni 2008

Into The Night With The Whitenights

Hey, mal wieder ein Grund zu bloggen: Es fing vorhin mit einem harmlosen blah-blah-echt-aha-achja an und endete mit der für mich persönlich traurigen Nachricht, dass meine verehrten Ex-Mitmusiker von Meruyah ihren Bandnamen in WHITNIGHTS geändert haben. So von wegen weg vom alten Image und so. Find ich schade und irgendwie nicht so toll. Toll aber, dass die Kollegen aus dem Rebstockbunker jetzt auch Videos machen: Der Song ist prima. Das Video selbst nicht. Trotzdem schick das sich nun wieder bemüht wird. Hat der Arschtritt also doch geholfen. Brav so!

Im übrigen kommt am 13. Juni die neue Platte, schimpft sich "Into The Night" und ist ab genanntem Datum in so ziemlich jedem Online-Store erhältlich.

WHITENIGHTS - We Are The Feeling (Into The Night | 2008)

WHITENIGHTS auf MySpace

Dienstag, 15. April 2008

P: 3

Hier ist schon ein ganzes Weilchen nichts mehr passiert, was vorallem an der Tatsache liegt, dass mich derzeit musikalisch sehr wenig interessiert.
Vor gut einer Woche war das langersehnte Portishead Konzert im Kölner Palladium (jaja, schon wieder Portishead) und in Relation zu diesem Ereignis, war alles andere Popkulturelle doch tatsächlich sehr nebensächlich.
Grob überschlagen waren es jetzt schon über hundert Bands, aber dieser Gig war ohne Übertreibung das großartigste was ich je gesehen habe.
Bevor ich jetzt aber doch weiter ins Schwelgen gerate, gibt es hier eine gute halbe Stunde alle neuen (auf der Tour gespielten) Portishead Stücke live, im Rahmen der Proben für die derzeit laufende Tour. Das neue Album "Third" kommt übrigens am 25.4. in die Läden. Soviel sei schon verraten: Düsterer als je zuvor, keine Breakbeats, keine Scratches, trotzdem bereits jetzt mein Album des Jahres.

Freitag, 4. April 2008

Von „dreckigem“ und „dreckigem“

Um es gleich vorweg zu nehmen: Schriftstellerisch taugt das Buch ja tatsächlich nicht viel. Auch zeugt es nicht grade von abwechselungsreichen Handlungssträngen. Doch wovon Charlotte Roches „Feuchtgebiete“ lebt, ist die Komödie über Ekel, Sex und völlig abgedrehtem Plemmplemm - und davon gibt es auf jeder Seite wahrlich genug, um auch über mangelnde Kenntnisse des Schriftstellerhandwerks hinweg zusehen. Wer also keine tiefsinnigen lyrischen Ergüsse erwartet und über einen starken Magen verfügt, wird sich köstlich amüsieren.

Gestern dann die Steigerung: Eine gutgelaunte und enorm sympathische Frau Roche gab sich die Ehre, den „Frankfurter Hof“ in Mainz mit einer ihrer Lesungen zu beehren. Gelesen wurden die ersten paar Seiten und ein weiterer Teil inmitten des Buches, von Roche oft unterbrochen durch witzige Anmerkungen oder Unterhaltungen mit dem Publikum. Im Anschluss durften Mutige dann Fragen höchster Peinlichkeit an die Autorin stellen: Ob über Blutsschwesternschaft durch den Ausstausch von Tampons oder das vaginale Einführen von Avacadokernen.

Beendet wurde der Abend mit einer Signierstunde, für diejenigen die ihr Exemplar dabei oder vorort eins gekauft hatten. Ich hatte meins leider nicht dabei. Stattdessen musste eben Irvine Welshs „Drecksau“ hinhalten. Passt ja auch irgendwie.

Charlotte Roche Website
Porträt auf Zeit.de

Donnerstag, 3. April 2008

Uh la la! Le pain de viande!

Die Idee kam schon vor sehr langer Zeit, genauer gesagt vor eineinhalb Jahren mit diesem Text. Und da das Schreiben schon immer eine meiner heimlichen, doch viel zu sporadisch betriebenen Leidenschaften war, wird das nun intensiver Betrieben.

Hintergrund sind kleine Schreibübungen, die gerne während meines Studiums gemacht werden: Ein Stichwort, fünf Minuten Zeit und dann Schreiben ohne groß nachzudenken. Heraus kommt dabei skurilles, lustiges, morbides, langweiliges - alles aus den tiefsten Tiefen der verkümmerten, kranken Seele. Und das wird fortan gebloggt, und zwar unter "Le Pain De Viande".

Voraussichtlich wird der Blog in naher Zukunft noch einige Umstrukturierungen erfahren, seitens Layout, Kategorien etc.
Den Link findet ihr außerdem links in der Navigation unter "Lage + Weile auf...".
Über Kommentare sowie Verlinkungen würde ich mich sehr freuen!

Dienstag, 1. April 2008

Fakt!

Warum die Smashing Pumpkins so großartig sind:



Ja, ohne weiteren Hintergrund

Mist...

...falschen Schwerpunkt gewählt.