Freitag, 9. November 2007

Mädchenabend

Die Reihe an Konzerten nimmt einfach kein Ende. Nicht das mich das stören würde, aber jeden zweiten Nacht Krach, Schlafentzug und übermäßiger Alkoholkonsum kann auf Dauer ja auch nicht soo gut sein.
Heute Abend beehren zum zweiten Mal in diesem Jahr die Britinnen von Client good old Frankfurt. Dieses Mal im o25. Neben dem Support von Marsheaux & the dance inc. werden die drei Damen verstärkung durch Charlotte Hatherley (seines Zeichens Ex-Gitarristin der Rockband Ash) bekommen. Wie sollte es anders sein findet das ganze im Rahmen der "We Are Electrified"-Veranstaltung statt. Juhuu!

Client - Xerox Machine (Heartland | 2007)

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Fledermaus Natasha

Nach einer Woche voller Arbeit, Konzerten und Schlaf nun auch mal wieder ein bisschen Blog-Pflege. Der hier angekündigte Gig von Goose war einfach nur ein Kracher! Ausgesehen hat das ungefähr so. Man denke sich jetzt nur noch eine leicht kaputt gefeierte Inneneinrichtung dazu.
Auch der zweite Polarkreis 18 Auftritt für dieses Jahr (keine Sorge, ich werde nicht zum dritten Mal anfangen zu schwärmen) hat den Ersten nochmal übertroffen. Einen Gruß an dieser Stelle an den Herrn Jumping Point der an dem Abend mit vorort war.

Jetzt aber mal zu einer Neuerscheinung die mir sehr am Herzen liegt. Die Scheibe heißt "Fur And Gold" und ist von Bat For Lashes, liegt bereits seit einem Jahr bei mir daheim rum und wurde zu meiner Überraschung erst letzte Woche in Deutschland veröffentlich. Schande!
Bei Bat For Lashes handelt es sich im Prinzip einzig um die 27-jährige Natasha Khan aus Brighton, die live jedoch von drei weiteren Damen unterstützt wird. Der Musikstil ist sehr eigenwillig. Teilweise so simpel und einfach, dass er schon wieder schwer zugänglich sein kann. Sehr ruhig gehaltene Platte, die aber durchaus Spaß macht.
Möchte gar nicht viel drum herum reden. Mit dem folgenden Video war das Mädel vor kurzem für den EMA "Video Star"-Award nominiert, hat ihn aber leider nicht gewonnen. Dennoch ein sehr sehenswerter und vorallem hörenswerter Track.

Bat For Lashes - What´s A Girl To Do (Fur And Gold | 2007)

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Samstag, 3. November 2007

Gelegentlich mal leben

Als Student weiß man die Wochenenden viel zu selten zu schätzen. Zwei Monate Semesterferien sind schon ein Luxus an den man sich schnell gewöhnen kann. Geht man aber erstmal arbeiten, fällt einem ganz schnell wieder auf, warum sich die arbeitende Bevölkerung so sehr auf´s Wochenende freut.

Gestern: Mexikaner in Kombi mit anschließendem Kino-Besuch. Gesehen wurde der empfehlenswerte "Nach sieben Tagen ausgeflittert" mit Ben Stiller und seinem noch viel besseren Herrn Papa, der einigen aus der Serie "King of Queens" bekannt sein dürfte.

Heute: Langes ausschlafen, und sehr entspannt vom Nachbarn mit hübschem Klavier-Geklimper geweckt worden. Kurzes Wiesbadener Mini-Shoppen im 37qm und Auffüllen der Schokoreserven bei der hammer-geilen Frau L. im Tengelmann. Heute Abend dann in der enorm schicken Frankfurter Unionhalle die belgische Elektro Rock-Band Goose und das mit dem Privileg auf der Gästeliste stehen zu dürfen (Ja, ich bin muthafukkin wichtig!). Rausgefeiert aus dem Tage wird dann im o25, wo es ein langersehntes Wiedersehen mit meiner Lieblingskommilidingsbums geben wird.

Morgen: Ausschlafen, den Tag im Bett verbringen und etwas später die heute Morgen im Briefkasten gefunden "Subway"-Gutscheine zusammen mit ein paar DVDs auf den Kopf hauen. So schön sollte jedes Wochenende sein!

Goose (Footage)

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Mittwoch, 31. Oktober 2007

It´s been a bad day

Heute, Dank des leider viel zu langsam endenden Praktikum, ´nen echt beschissenen Tag gehabt. Und so führte es dazu, dass der Abend im Frustshopping endete. Ja, auch Männer tun das.
Ergebnis: unter anderem das neue R.E.M. Live Album inklusive DVD.
Den passenden Song vom Album gibts gleich dazu:

R.E.M. - Bad Day (Live | 2007)

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Dienstag, 30. Oktober 2007

Integrationspolitik

Ich habe heute beschlossen, niemals Kinder in diese grausame Welt zu setzen.

*klick*

Samstag, 27. Oktober 2007

P

Es hat mir beinahe die Tränen in die Augen getrieben! Freudentränen wohlgemerkt! Weihnachten, Ostern und Semesterferien fielen plötzlich auf einen Tag und Gefühle von Freude und Erleichterung machten sich breit. Ungelogen!

In diesen Tagen verkündete Geoff Barrow, seines Zeichen Kopf der Ober-Trip Hopper der sich wehement vom Trip Hop distanzierenden Band Portishead, das die Arbeiten zum neuen Album abgeschlossen seien. Nun ginge es nur noch um das Mastering und um formelle Dinge, wie auf dem Blog der Band nachzulesen ist. Wann das Album nun genau erscheint steht noch offen.

Vor zehn Jahren erschien das bislang letzte Studioalbum "Portishead". Sängerin Beth Gibbons veröffentliche 2003 unter der Regie Paul Webbs (Talk Talk) ihr erstes und bisher einziges Soloalbum "Out Of Season".

Portishead - Strangers (PNYC | 1998)

Portishead Website
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Beth Gibbons - Tom The Model (Out Of Season | 2003)

Eigentlich belanglos

Trotzdem will ich es mir nicht nehmen lassen die aktuelle Plattentests.de Rezension zum neuen Britney Spears Album zu linken. Warum? Weil sie mehr als unterhaltsam ist und zugegeben vorab ein Stückchen Sensationsgeilheit dahinter steckte. Die ganze Rezi findet ihr hier.

Einen kleinen amüsanten Auszug gibt es schon mal vorab:

"Was also ist passiert seit der drei Jahre alten Sammlung "Greatest hits: My prerogative"? Britney hatte endlich Sex, mindestens zweimal, sie muss sich nur noch sechsmal scheiden lassen, um zu Liz Taylor aufzuschließen, und die notgeilen Tabloids, Videotexte und Celebrity-Blogs dieser Welt hat sie auch weitgehend allein geschmissen. Oh ja, außerdem wird sie Anfang Dezember 26, und das ist ja das eigentlich Perverse an der ganzen Scheiße, in der sie steckt. Diese Frau ist soweit durch mit allem, dass wahrscheinlich außer Hitler keine der Wachsfiguren bei Madame Tussaud's mehr neben ihrem Nachbau stehen möchte - und es ist dazu gekommen, bevor sie überhaupt alt genug war, um in Deutschland eine eigene Krankenversicherung abschließen zu müssen."

Quelle: Daniel Gerhardt, www.plattentests.de

Donnerstag, 25. Oktober 2007

Fernfieber

Nach Monatelanger Bloggerabstinenz ist nun des Claudl, eine verehrte Kommilitonin meinerseits, wieder unter uns Bloggern anzutreffen. Derzeit auf Erkundungsreise durch Mainhatten und mit hübschen Bildchen im Gepäck, sind das alles Gründe Fernfieber wieder unter meine Linkliste zu packen. Auf das Du uns nicht wieder ein Jahr auf einen neuen Eintrag warten lässt ;-)

Mittwoch, 24. Oktober 2007

Jammerei

Ein paar mir nahestehende Menschen leiden vermutlich längst unter meiner "Wehleidigkeit" oder viel mehr unter meiner Jammerei der letzten Wochen. Zunächst einmal: ich bitte um Entschuldigung, aber das liegt nun mal in der Natur des Mannes. Es ist also nicht meine Schuld.
Nachdem ich mir aber nun schon von ihm (dem dreckigen Urlauber, der seine Zeit mit Tourismus und Restaurantbesuchen in China verbringt - ihm sei es natürlich gegönnt!) anhören musste, dass ich mich doch mal "locker machen" sollte, habe ich mich mal ganz nerdig hingesetzt und meine derzeitige Wochenplanung zusammen gerechnet. Krank? Ja schon irgendwie.

- Die Arbeitswoche(!) hat insgesamt 120 Stunden.
- 49 Stunden davon, verbringe ich auf der Arbeit. Das wäre zum einen eine kleine PR Agentur in Wiesbaden und zum anderen die Online-Redaktion einer sehr bekannten deutschen Tageszeitung in Frankfurt. Somit also zwei Jobs.
- 12,75 Stunden verbringe ich mit den Anfahrtswegen zur Arbeit/nachhause.
- 35 Stunden schlafe ich (7 Stunden pro Nacht, weil ich sonst unausstehlich werde)
- Rechnet man nun täglich 2 Stunden für Badezimmer ("If I lay here... if I just laaay heeeere.. lalala..."), Essen kochen und futtern, kommt man auf 10 Stunden in der Woche.

Somit verbringe ich 106,75 Stunden in der Woche mit Dingen, um die ich nicht herum komme und die von vornherein verplant sind. Somit habe ich unter der Woche effektiv 13,75 Stunden Freizeit. Ausruhen nicht mit inbegriffen.

Also wehe dem, der kein Verständnis aufbringt! Ich werde derzeit mal weiter im Selbtmitleid versinken und freue mich heimlich auf den Dezember, wenn dann endlich gut 40 Stunden weg fallen.

Amen.

Dienstag, 23. Oktober 2007

Arbeitsverweigerung

So hätte der Titel meiner heutigen Mittagspause lauten können. Die Chefin hatte nachträglich zu ihrem Geburtstag geladen und so durfte ich meine wohlverdiente Pause mit meinem ersten Mal Sushi-Essen verbringen. Prinzipiell liebe ich Fisch und ebenso Reis. Salate aber, die nach dem Nordseeurlaub aus der Kindheit schmecken -und zwar nach jenen Momenten, in denen ich mich beim plantschen verschluckte- sind nun gar nicht mein Ding.

Da sitz man dann vor einer riesigen Platte mit buntem Allerlei und fragt sich, was das nun eigentlich ist, was da vor einem liegt. In welchem ist wohl die Gurke versteckt, die mich ungelogen zum sofortigen erbrechen bringen würde und warum sieht diese eine Beilage wie Hühnchen aus, beinhaltet aber kein solches!? Fragen über Fragen! Der Großteil meiner gebildeteren Kollegschaft bediente sich Zielbewusst, während unser Azubi, die Chefassistentin und meine Wenigkeit fragend in die Runde guckten. Wir Newbies quälten uns dann irgendwie durch. Amüsantes Bild. Amüsanter noch, als die Chefassistent plötzlich anfing zu würgen.